Samstag, 16. November 2013

Farmarbeit - Welcome Creek

Leider habe ich in letzter Zeit nicht so viel zeit mich mit diesem Blog zu beschäftigen, da ich entweder arbeite oder mich von der Arbeit erhole.
Wie gesagt, habe ich es geschafft mir nach ca. 3 Stunden Farmarbeit zu suchen. Allerdings nur als WOOFer, das heißt, dass ich nur für Kost und Logge dort arbeite. Ich kann schon mal vorweg sagen, dass das ziemlich nervt, du arbeitest dir täglich einen Wolf ab, bekommst dafür aber kein Geld.
Einziger Vorteil, ich bleibe mit meinem Ausgaben auf null, da ich nichts für meinen Unterhalt bezahle und weil es hier im Niemandsland keinen Grund gibt Geld auszugeben. Alleedings verstehe ich mich mit meiner Gastfamilie sehr gut.
Am Montag wurde ich von meiner Gastmutter Sharon und Sohn Jayden(14 J.) abgeholt. Ich habe mich mit ihnen Unterhalten und wurde vorab schon mal vor meiner 25 jährigen Mitarbeiterin, ebenfalls deutscher Herkunft gewarnt. Bei meiner Ankunft zeigte mir Sharon ihre recht große Passionsfruchtfarm und erklärte mir ein bisschen den Ablauf,wobei ich merkte, dass sie sowas schon öfters gemacht hat.
Dann traf ich den Rest der Familie+ Gast, die Familie Bailey bestand aus Sharon, Paul (ihren Mann), Cori( 18J.), Jayden(14J.) und den Gast Julia(25J.).
Fangen wir mal mit dem Gast an, heißt Julia ist wohl 25 Jahre alt, hat jedoch eine Körperstatur wie ein Kastanienmännchen und die geistige Reife eines Alpakas. Der aufmerksame Leser hat herausgefunden, ich mochte sie nicht und sprach mit ihr, außerhalb der Arbeit, zwei ganze Sätze.
Außerdem spekulierten wir alle hinter ihrem Rücken, dass sie irgendeine Krankheit haben muss, da sie für das Essen von zwei Scheiben Toast eine ganze Stunde brauchte und ihr Motorik wirkte unflüssig- ohne Witz.
Der Rest der Familie scheint Gesund. Sharon ist sehr nett und man sieht nach kurzer Zeit, dass sie hier die Hosen anhat, Paul ist der typische Australier, immer gut drauf und nie am nörgeln- nie! Ich bin schon seit drei Wochen hier und ich habe noch nie etwas negatives von Paul gehört, kein Nörgeln, kein Meckern, kein Beschweren... Wie macht der das?
Jayden ist ein smarter, netter Typ, der aber Opfer des Farmleben geworden ist. Es gibt hier kein keine Freunde in der Umgebung, was will man da als Jugendlicher machen, Filme und Serien gucken.
Cori ist im Moment wie ich es vor 2 Monaten war, er geht jeden Morgen früh zur Arbeit als Traktorfahrer auf einer Farm, wo Backpacker Melonen picken und geht danach ins Fitnessstudio, ich beneide ihn.
Allerdings habe ich hier auch einiges zu tun und kann mich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Mein Tag beginnt so ca. um 7 Uhr, was hier erstaunlich einfach geht, da die Sonne ins Zimmer scheint und man einfach bei gutem Wetter mehr Lust hat aufzustehen. Danach gibt es ein typisch australisches Frühstück, denn jeder macht sich sein Toast oder seine Cornflakes selbst. Oft sitzt schon jemand am Fernseher und guckt gerade Frühstücksfernsehen. Danach beginnen wir langsam gegen halb 9 die Arbeit und machen meistens ein ersten Pick-up, d. h. jeder greift sich einen Eimer und einen Sammelstock (Stock mit einer Konservendose am Ende). Dabei gehen wir durch die verschieden Reihen, die wie Weinstöcke aufgebaut und sammeln die, auf dem Boden liegenden, Maracujas auf. Um ca. 10:30 Uhr folgt die Kaffepause, mit typisch australischem Kaffee... Pulverkaffee, man gewöhnt sich daran.
Auch Lunch ist bei den Australiern nicht gerade wichtig, hier besteht unser Lunch meist aus zwei Scheiben Toast mit verschieden Beilagen, die alle nicht besonders gesund oder reichhaltig sind. Der Klassiker scheint Toast mit Käse oder Toast mit Spaghetti-Käse-Sauce sein, man darf hier keine hohe Küche erwarten.
Auch das Dinner ist nicht so, wie ich es von zu Hause kenne. Der größte Unterschied ist, dass das Essen fertig auf dem Teller serviert wird. Naja... ich will es nicht zu oft wiederholen, aber die Baileys sind keine Sterneköche, ihr Essen ist eher simple und gelegentlich hilft man sich auch mal mit Tks.
Nach der Arbeit, die meist gegen 16 Uhr endet, beschäftige ich mich mit meinem Notizblock und den Kopfhörern, dem Fernseher oder Jayden. Das Freizeitangebot ist hier leider sehr beschränkt.
Ich fasse mich mal etwas kürzer was hier in der letzten Zeit so passiert ist.
Das erste Highlight, im negativen Sinne, war, dass sich der Gast mit einer Gürtelrose angesteckt hat und diese in der ersten Woche ausgebrochen ist. Das hatte zufolge, dass wir uns alle vor ihr ekelten und mit dem Finger auf sie zeigte. Es erzeugt ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl, wenn wir gemeinsam über sie lästerten und uns gemeinsam unsere Wertsachen desinfizierten. Allgemein kann man sagen, dass wir in dieser zeit einen hohen Verschleiß an Desinfektionsspray und Waschpulver hatten. Die Folge: Der Schädling musste gehen, wir setzten sie in den nächsten Greyhound uns erfreuten uns danach unserer Gesundheit.
Zweites unglaublich großes Highlight: am 31. Oktober. 2013 um 12 Uhr AEDT begann der Vorverkauf der „Eminem Rapture Tour 2014“. Ein Reihe von Konzerten in Melbourne, Sydney und Brisbane. Deshalb sah man mich um Punkt 12 Uhr vor dem Laptop, wie ich mir die Karte für 170AU$ kaufte. Somit hatte ich meinen ersten Termin in 2014, ich besuche am 22. Februar in Sydney ein Eminemkonzert- Wie geil ist das denn bitte?! Es beginnt um 4 Uhr Nachmittags und es treten außerdem viele weiter Rapper auf. Die bekanntesten sind wohl Kendrick Lamar und der australische Rapper 360 (threesixty). Funfact: Das erste Album, dass ich mir im zarten Kindesalter gekauft habe, war Eminem (danke Mama!) und das erste Konzert, dass ich besuche, wird das Eminemkonzert sein. Ich zähle die Tage.
Danach gab es noch verschieden kleine Highlights, wie z.b. die Bootstour inklusive erneutem Wasserski fahren oder dem Partywochenende bei Alex, wo ich „unangemeldet“ eintraf und nach nur ca. 30 min. mit einem Bier und einer geliehenen Bordshorts in einem Pool saß, wo sich gerade 5 weiter Backpacker drin tummelten. ,
Aber das sollte fürs Erste ausreichen. Ich wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende, ich hoffe, dass schlechte Wetter mach euch nicht so sehr zu schaffen. Denkt Positiv!

Das Haus der Baileys


Ein Marakujablock






Sonnenuntergang in Australien


Der Fuhrpark




Abendsport am eigenen See


Selfmade Friseur


Jayden


Wie immer- Party bei Alex

Hier scheint jeder ein Boot zu haben






Freitag, 1. November 2013

Couchsurfing in Bundaberg (19- 27th of October)

So mal wieder nach langer Zeit ein neuer Post, habe im Moment sehr viel zu tun.
Am Sonntag nahm ich also den Greyhound-Bus in Richtung Bundaberg, also 7.30h fahrt in Richtung Norden entlang der Ostküste. Da ich Farmarbeit suche, schien das für mich ein idealer Ort zu sein. Bundaberg ist bekannt für die Landwirtschaft, genau genommen Zuckerrohranbau und den (anscheinend) weltbekannten Rum.
Ich erreichte also die 50.000-Einwohner-Stadt um 7:30pm und habe mir vorher telefonisch ein Hostel gebucht, da man kein Unterkunft in Bundaberg über Hostelbooker.com oder Co. Buchen kann. Doch als ich ankam und einchecken wollte war die Rezeption schon geschlossen, was ich vorher noch nie erlebt hatte und nicht nur das, ich irrte also durch Bundaberg, Backpack auf dem Rücken und klapperte JEDES Hostel, Hotel, Motel oder ähnliches ab. ABER NICHTS! Alles hatte zu und so ging ich zunächst zu McDonalds, die wenigsten bis 11 Uhr aufhatten. Mit einem kleinen Menü erkaufte ich mir das recht, dort so lange zu bleiben,bis sie mich rauswerfen würden. Meine Lage schien aussichtslos aber ich versuchte noch einmal alles. Meine Masche? Ich guckte extra traurig und hoffte, dass mich ein christliches Ehepaar oder irgendwelche andere Personen aufnehmen um mir eine Nacht im Freien zu ersparen. Aber auch diese Methode war nicht von Erfolg gekrönt und so wurde ich um Punkt 11 uhr vom Hausmeister des Platzes verwiesen. Danach ging ich wieder eine runde durch die Stadt, um mir wenigstens die schönste Parkbank zu suchen, wobei ich 2 andere Backpacker entdeckte, die es sich gerade in einem Hosteleingangsbereich gemütlich machten. Schnell wurde die Entscheidung gefällt mit diesen beiden Mädels aus England in dem Eingang zu kampieren, woraufhin ich es mir auf dem kalten Marmor so richtig gemütlich machte...
Rückenschmerzen, ein strenger Geruch und ein generelles „Unwohlsein“ waren die ersten Intentionen einer tollen Nacht, die wahrscheinlich noch besser gewesen wäre, wenn ich ein Bett gehabt hätte. Was solls! Ich bin ein Backpacker, das muss so! Ich beschloss, mich mit einem Kaffee und einem richtig teuren Hostel zu belohnen. Ich beschallte 120$ für 3 Nächte und hatte ein 2-Bett-Zimmer, ohne Mitbewohner, aber es war ekelhaft dreckig. Für den Preis bekommt man in Brisbane ein sauberes großes Zimmer mit vielleicht max. 3 Mitbewohnern. Es war dreckig, Staub überall, der Balkon rund um das Haus wurde als Abstellkammer missbraucht und das Putzpersonal, bestehen aus einer Frau, sah man seltener als ein sehr mächtiges Pokemon im selbigen Spiel. Diese 3 Tage kann man gerne vergessen aber am ersten Abend sendete ich schon 2 Couchsurfing-Anfragen raus.
Www.Couchsurfing.com ist eine Seite, bei der Leute gratis eine Schlafmöglichkeit für andere Reisende zur Verfügung stellen. So schrieb ich auch Alex Drabsch an, wobei ich ihm unsere Gemeinsamkeiten und Beschäftigungen in einer kurzen Nachricht schilderte und hoffte, dass er mir zusagt und ich 4 Tage bei ihm schlafen kann. Und ja, mit den Worten: „Hey mate! Sounds awesome! See you soon!:)“, lud er mich zu sich ein.
Donnerstag Mittag legte ich die 2 Kilometer südwärts zurück und stand vor Alex Tür. Doch es machte keiner auf, da sein room mate plötzlich doch arbeiten musste. Also schrieb ich eine SMS und 5 Min. später stand Alex auf der Matte und entschuldigte sich mehrmals für diesen Start. Er unterbrach die Mittagpause um mich in sein Haus zu lassen um mich nach weiteren 5 Min. komplett alleine in seinem Haus zu lassen. Ich war ein Fremder! Er bat mit ebenfalls an, seinen Laptop zu benutzen, da er das W-Lan Passwort nicht wusste. Ich verbrachte den ersten Tag damit, dass ich mich mit seinem Mitbewohner, Alex Priest alias „Priesty“ anfreundete, davor wurde ich jedoch von den Elten überrascht, die gerade die Hauseigenen Hühner füttern wollte und die mir nach einem Gespräch schon anboten, in ihrem Pool zu schwimmen. Danach kam Alex, der eine Ausbildung bei Ford macht, und wir gingen erstmal Essen und Bier kaufen und besuchten die Eltern. Der Vater, Pilot bei ChinaAir, beherbergte 3 Chinesen, jedoch habe ich keine Ahnung in welcher Beziehung die standen. Wir tranken Bier, er zeigte mir seine Waffen, die Chinesen hauten ein paar deutsche Sätze raus, woraufhin ich aus Anstand lachte und bestätigen musste, das dieser gebrochene Satz wirklich Deutsch war.
Am nächsten Tag zog ich mir die letzten folgen „Breaking Bad“ auf einem großen Fernseher rein, was ich jedem empfehlen kann. Des weiteren war der Abend aber eher Ruhig, ein paar Leute kamen rum, es gab Bier und ähnliches, sowie zahlreiche Youtube-Videos.
Tag 3: Wir stiegen in Alex Toyota Hilux und fuhren zu einem Autostrand, es war Offroad fahren at it´s best. Highlight ist das Video, was entstanden ist, als wir die GoPro3 auf den Kühler montiert haben. Als wir wieder zurück waren, nahmen wir direkt das nächste Auto, einen Holden (das „Beste“ aus den GM-Automarken)mit knapp 200Kw und rasten zu einem Drive-Thru-Bottleshop und danach zum Strand. Was ich leider zugeben muss, dass Alex auch nach mehreren Bier noch fuhr wie ein junger Gott. Ach ja und wir sind am Abend fischen gewesen, natürlich nachdem wir uns ein Sixpack „Bitburger“ geholt haben. Gaben aber schon nach 30 Min. auf, da es stinkend langweilig und alles voller Mücken war.
Habe ich schon erwähnt, dass die Familie Drabsch ein Boot hat? Ja sie haben eins. Wir fuhren am Sonntag zum See und ließen das Boot zu Wasser um ein bisschen Wassersport zu betreiben. Während Alex perfekt mit einem Surfbrett hinter dem Boot übers Wasser gleiten konnte, nahm ich lieber das Wakeboard. Wir hatten also einen sehr spaßigen Vormittag und am nachmittag saßen wir beim Vater und tranken alle 1,2...6 Corona. Nach und nach kam die gesamte Familie, da für Abend mein erstes Aussie-BBQ angekündigt war. Es wurden schlechte Witze auf Kosten anderer gerissen, der ein oder andere Herrenwitz wurde herausposaunt, man kann sagen wir hatten Spaß. Danach folgte das Aussie-BBQ, was sich als eine reine Essensschlacht entpuppte. Die Prozedur läuft wie folgt ab: Alle setzten sich an den Tisch, die Mutter brachte kleine Beilage(Salat, Kartoffelgratin etc.) und der Vater machte alle Fleischstücke und Würste auf einmal. Dann erfolgt das, was ich die Raubtierfütterung nenne: der Vater stellt einen großen Teller mit dem ganzen Gegrillten auf den Tisch und sofort fliegen die ersten Gabeln um sich sofort einen Löwenanteil zu sichern. Nach 10 Min. (kein Scherz) sind alle fertig mit dem Essen und die Witzephase beginnt wieder.
Aussie-BBQ
Abschließend kann ich sagen, dass ich eine tolle Erfahrung mit Couchsurfing und vor allem mit Alex gemacht habe. Ich hätte nie gedacht, dass alle so nett sind und mir so viele verschiedene Dinge zeigen. Sehr nett war das Angebot der Mutter, sie zeigte mir ein Gästebett und sagte, dass ich morgen dort schlafen könnte, sie würde sich dafür auch bei Couchsurfing anmelden.
Am nächsten Tag musste ich mir dann hektisch eine neue Unterkunft suche, da ich vorher keine zeit gefunden habe. Unglaublicherweise schaffte ich es, mir in ca. 3 Stunden Farmarbeit zu verschaffen und jetzt arbeite ich schon etwas länger auf der Maracujafarm von Paul und Sharon Baileys, die sich nur ca. 15 min. vom Bundaberg CBD entfernt befindet. So kann ich immer noch ab und zu mit Alex und Prestiey abhängen, aber darum wird es in meinem nächsten Post gehen 

Bundaberg Central






Alex  und sein Vater, (glaube) Rick

Sandy Hook


Bevorzuge das Wakeboard


Angeber


Dienstag, 22. Oktober 2013

Ich habe was zu erzählen!

Sooo, da war ich also wieder zurück in Brisb´n, weil ich meine Stuernummer und meine Bankkarte von der Post abholen wollte. Ich stieg aus dem Greyhound, hinter mir 3 Deutsche, da ich mich selbst zum Reiseführer erklärt habe und ihr Hostel auf dem Weg zu meinem liegt, wo ich von dem langzeitresidierenden Tobias in Empfang genommen wurde.
In unserem Hostel war heute eine „Bear-Grylls-Kompetition“, für die Alten und Uncoolen unter euch, Bear Grylls ist ein Mann, der durch die Sendung „Abenteuer Survival“ berühmt wurde und dort zeigt, wie man in der Wildnis überlebt. Hauptbestandteil der Serie ist es, dass Bear die widerlichsten Sachen isst. Also standen wir um 9 Uhr Abends an einem Tisch, wurden von dem halben Hostel angeglotzt, die alle das gleiche dachten- Warum macht man sowas? Naja ich zitiere Tobi: „Komm schon, dann haben wir was zu erzählen?“.
Bear Grylls in London

Es fing an, der Moderator hatte eine überdimensionierte Krawatte um den Hals hängen und lies uns unseren Namen und unsere Nationalität ausrufen. Es war klar, wir hatten die meisten Fans und hatten Hoffnung den 100$ Bargutschein zu gewinnen.
Erster Gang, Ready,Steady,Go! Mit den Händen hinter den Rücken fiel also mein Gesicht auf einen Holzteller, wo man mir gerade 5 gekochte Hühnerherzen serviert wurden. Geschafft, der Langsamste flog raus.
Runde Zwei! Missverständlich hörte ich, dass die letzten beiden raus fliegen würden. Da werde ich dann wahrscheinlich dabei sein, dachte ich mir und versuchte so erst gar nicht den Schweinemagen hinabzuwürgen. Ich stieg aus.. Naja egal, Tobi macht das schon.
So kämpfte er sich durch eben diesen Schweinemagen, Rinderzunge, zwei Runden Gehirn und war im Finale! Nur noch ein Franzose standen Tobis Sieg und unserem Gratisalkohol im Weg. Es folgte scharf eingelegte Jalapeños, diese mussten auf Kommando gekaut werden, bis der Clown mit der Krawatte den Befehl zum Schlucken gab. In der ersten Finalrunde gab es schon 10 Jalapeños aus einmal, doch der 2-Meter -Deutsche kämpfte sich da durch. Er zeigte kein Schmerz, denn es ging hier um mehr als nur die Ehre... Es ging um Bier!
Zweite Runde, beide schon leicht angeschlagen, es gab 15 von diesen Höllendingern, wie soll man so viele überhaupt in den Mund bekommen, aber Tobi schaffte es. Beide waren sichtlich am kämpfen, kauten jedoch weiter, es gab den Befehl zum Schlucken, doch was ist das... Tobi spuckt seinen Mundinhalt in den Eimer und greift zur Milch. Aus, Aus, Aus! Der Traum von dem goldenen Traum, also Bier, ist gestorben. Der Franzose bekam einen kümmerlichen Strauß Blumen und den Gutschein. Nach kurzem Händeschütteln beider Kontrahenten, gingen beide gemeinschaftlich auf Klo um sich des Mageninhalts zu entledigen. Ich schnappte mir noch eine dieser Jalapeños und folgte in die Katakomben. Auf dem Weg zog ich mir meinen Snack rein, es war unendlich scharf und sollte mir nochmal zum Verhängnis werden.
Die beiden stolzen Wettbewerber befanden auf Klo, die Tür war verriegelt, die Geräusche eindeutig. Es klang grausam. Ich teste ab und zu durch ein akustisches Responsverfahren ob der Große noch lebte, währen der Franzose schon völlig kaputt aufmachte um sich nochmal am Waschbecken den Finger oral einzuführen. Dabei sagte dieser, dass man alles auswürgen müsse, da man sonst unglaubliche Magenschmerzen bekomme.
Womit wir zu meinem nächsten Morgen kommen, ich wachte um 6 Uhr auf und hatte unbeschreibliche Magenschmerzen. Wir erinnern uns, ich habe EINE gegessen! Und ja liebe Mütter, ich weiß jetzt wie schmerzhaft eine Geburt ist.




Die restlichen Tage in Brisbane waren eher ruhig, einmal auf dem Mount Coot-tha, einen Aussichtspunkt auf einem Berg, ich begegnete in meinem neuen Zimmer einer völlig besoffenen Französin, die jetzt Bilder mit mir auf ihrem Handy hat und habe ansonsten viel Billiard gespielt.






Dienstag, 15. Oktober 2013

Byron Bay- eine Perle am Meer!

Am Montag frühstückte ich noch ein letztes Mal mit Tobi, bevor wir uns dann von einander verabschiedeten und ich mich auf dem Weg zum Bus machte. Ich stieg in den 8.45 Uhr Premierbus nach Byron Bay! Erneut war ich sehr zufrieden, da ich Brisb´ne, wie die Australier alle sagen, einfach satt hatte. Die Stadt ist definitiv schön, allerdings hat sie die gleichen Probleme wie alle amerikanischen Städte: Sie ist geplant. Das heißt, dass was man sehen muss, sieht man, da man da wie an der Schnur geführt durch die Stadt geleitet wird. Allerdings wird es sehr schnell langweilig. 
Nach 4 Stunden erreichte ich Byron Bay, endlich konnte ich das Meer sehen. Ich stieg aus und mich begrüßten sofort Mitarbeiter von Hostels, die mit einem Schild auf sich aufmerksam machten. Ich ging also zu dem Franzosen, der das Schild meines Hostels in der Hand hielt. Obwohl es nur knappe 5 Minuten Fußweg weg war, wurde ich mit dem Shuttlebus dorthin gebracht. Danach folgte das übliche, einchecken, den viel zu schweren Backpack auf den Boden hauen, ein Bett besetzten. Danach ging ich  sofort zum Strand, ich verweilte dort ein bisschen und ging später zurück zum Hostel wo mich meine Zimmergenossen begrüßten. Es folgte das übliche: "Hi, i´m Dominik from Germany! Where are you from?" ...das kann doch nicht euer ernst sein! 
Es waren Deutsche aus Stuttgart, toll. 
Machste nichts, ach egal, wir gingen später noch zu Dominos und da... zeigte Byron sein wahres Gesicht. Überall saßen Leute die trommelten, viele gingen Barfuß, hatten komische Decken um den Hals gewickelt und es stank nach Gras. Die Polizei in Byron Bay ist wahrscheinlich unglaublich beschäftigt und nimmt den Cannabisgeruch nicht wahr.
Am nächsten Tag gingen wir drei zum Byron Bay Lighthouse, die einzige richtige Attraktion in Byron. Auf dem extra angelegten walking trail begegnete ich endlich ein paar kleinen Schlangen und Echsen. Oben angekommen hatten wir einen unglaublichen Ausblick, denn wir ca. 5 Minuten genossen und den wir zum Fotos machen nutzten bevor es anfing zu regnen. Da dieser aber auch nur 5 Minuten anhielt war das ganz angenehm und wir setzten unseren Weg fort. Ich machte ein paar tolle Fotos, sah von oben Delphine die in einer Gruppe abwechselnd aus dem Wasser sprangen und wieder eintauchten. Für so welche Momente bin ich nach Australien gekommen. 
Am dritten Tag checkte ich aus und fuhr mit diversen Shuttlebussen zu meinem neuen Hostel, die "Arts Factory Lodge", die wie eine kleines Dorf aufgebaut ist, mit Zelten und kleinen Bungalows. Meine vorherigen Zimmergenossen haben mich schon ausgiebig ausgelacht und mir gesagt, dass dort nur Hippies rumlaufen. Ich hatte also gemischte Gefühle. Ich kam also an und wollte einchecken, da wurde mir freundlich vermittelt, dass ich erst nach 2 PM einchecken kann, na toll. Dann zog ich mich halt erstmal um un lauschte dem Trommelkreis. Dann gönnte ich mir das Schließfach für 3 Dollar, bevor ich dann von meinem Surfkursbus abgeholt wurde. Ich habe 5 Surfstunden bei Mojo´s gebucht, die zweimal als beste Attraktion von New South Wales ausgezeichnet wurden. Mich störte jedoch, dass ich fast der einzige war der das mehrmals macht, die meisten nehmen nur eine Surfstunde und hauen dann wieder ab, ich habe mir mehr eine Gruppe gewünscht. 
Mojo´s war eine Surfschule mit lauter cooler und extrem netter Surflehrer, die alle perfekt den australischen Lebensstil beherschen. Nachdem wir alle unseren Neoprenanzug und ein Surfbrett hatten, ging es raus zum Meer wo wir erstmal mit ein paar Aufwärmübungen anfingen, danach gingen wir die Bewegungen durch, aber alles mit sehr viel Spaß und Witz und danach... ging es endlich Raus in die Wellen. Nach ein oder zwei Versuchen schaffte ich es einen Ride zu Stehen. Ein absolut geiles Gefühl! Man steht auf einem Brett, was auf einer Welle balanciert und dabei noch ordentlich an Geschwindigkeit zulegt. Ein paar Versuche später warf mich mein Brett in Richtung Strand ab, aber weil das noch nicht Schande genug war, haute mir die nächste Welle das Surfboard nochmal voll vor die Nase. Aaaaaaah! Fuck! Und weiter gehts, noch jetzt zweifel ich an der funktionfähigkeit meiner Nase und taste sie regelmäßig ab. Surfer leben gefährlich. Danach betrachteten wir die Bilder der surfschuleigenen Fotografin, bevor ich zurück in mein Hostel kam und dort endlich einchecken konnte. Ich ging zu meinem Zimmer... Trommelwirbel... Und nur eine deutsche von ca 6 Roommates, ich glaubs nicht, hier bleib ich. So lernte ich 2 Niederländer und eine Niederländerin, eine vllt. schwulen Engländer, einen patriotischen Amerikaner, einen Deutsch-Australier und eine absolut akzentfrei sprechende Deutsche kennen. Sagte ich bereits, dass das Hostel 2013 einen Award für die bester Atmosphäre gewonnen hat. So verbrachte ich den ersten Abend mit den Deutsch-Australier, der mir wie selbstverständlich ein Bier anbot. Er erzählte mir, dass er in Nürnberg geboren wurde, Sohn eines deutschen Vaters und einer polnischen Mutter ist und mit ca. 9 Jahren auswanderte. Danach gingen wir raus und ein anderer Engländer aus dem Nebenzimmer bot uns einen gratis Joint an, weil er offensichtlich total breit war. So rauchten alle Joints, während ich mit meinem Wasser daneben saß, brav wie ich bin.
Am nächsten Tag hatte ich dann meine Surfstunde um 8 AM, spinnen die! 
Aber da es wieder nur Neulinge gab bekam ich glücklicherweise Einzelunterricht. 
Auf dem späteren Weg zu meinem Bungalow lief ich ca. 10 Eidechsen über den Weg, aber daran konnte ich mich gewöhnen. Am Abend saß dann unser ganzes Zimmer an einem dieser Bank-Tische, da war also die besagte Atmosphäre, wir teilten Wein, es wurde wieder geraucht und wir lachten viel. 
Am Samstag wurden wir dann endlich von unserer "Happyfairy" (Hashtag)Hannah zu einer Familie erklärt, relativ unbeeindruckt von der Tatsache ging es wieder zum Surfkurs, der diesmal wegen der schlechten Bedingungen sehr anstrengend war und ich beschloss danach einen Tag Auszeit zu nehmen und ließ mich völlig erschöpft zurück zum Hostel fahren. Am Abend kauften wir wieder Wein und Sixpacks, setzten uns an unseren Tisch und redeten viel, bevor wir dann zu einer Beachparty gingen. Keine normale Beachparty, sondern eine Kopfhörerbeachparty. Wir gingen zu einem Van, wo zwei Dj´s auflegten und bekamen unsere Kopfhörer. Ich setzte mir die Kopfhörer auf und musste erstmal zwischen dem blauen und dem grünen Channel unterscheiden. Der grüne Kanal spielte mehr Regea-Dubstepmusik und der blaue eher House-Elektro, ich entschied mich für den blauen und der Kopfhörer leuchtete nun blau. Und dann ging der Spaß schon los! Nach kurzer Zeit auf der Grünanlage, zog es unsere Gruppe dann runter zum Strand, wo wir begannen an und später in den Wellen zu tanzen. Absolut genial!
Mit einem leichten Kater rappelten sich am nächsten morgen alle auf.Wir gönnten uns alle zusammen den ein oder anderen Kaffee bevor ich sofort wieder schlafen ging, war ja schließlich mein freier Tag. Bis auf einem feucht-fröhlichen Abend bei schlechtem Wein aus der 2L-Verpackung- egal ob Rot- oder Weißwein, passierte nicht mehr viel.
So verbrachte ich noch 1 1/2Tage mit surfen und meinen freundlichen Roommates, wir waren alle grundverschieden aber verstanden uns alle super. Ich verstehe immer noch nicht, warum das so gut geklappt hat. Wehmütig verließ ich dann nach einer tollen Woche Byron Bay, direkt nach dem Surfkurs schulterte ich den Backpack und stieg in den Greyhound zurück nach Brisbane. Das war also das kleine verrückte Städtchen Byron Bay...




Der Premierbus nach Byron Bay





Byron Bay Lighthouse



Der östlichste Punkt des australischen Festlands



 Der colafarbene  Lake Ainsworth

MojoSurf!

Zwei Niederländer

Nichts besonderes mehr: Eidechsen


       

Samstag, 5. Oktober 2013

Weiterhin in Brisbane

Der 3. Tag in Brisbane...
Wie gewohnt konnte ich auch in der Nacht zum Sonntag nicht schlafen, das war ich ja gewohnt, aber als mein französischer Roommate um 5 Uhr nach einer Partynacht zurück kam und laut zu schnarchen begann, suchte ich lieber das Weite. Ich beschloss spontan laufen zu gehen, was sich hier anbietet, da die Laufwege um den River einfach sehr schön sind und von vielen um 6 Uhr benutzt werden. Angekommen war ich am körperlich am Ende und schlief sofort ein und wachte erst um halb 10 auf- um 10 musste ich auschecken. Hektik pur, doch ich schaffte es irgendwie und machte mich mit meinem Backpack und dem Rucksack auf dem Weg zum neuen Hostel, dass ich, sagen wir mal, nicht auf Anhieb fand. Endlich eingecheckt ging ich in mein 8-Bett-Zimmer, ein etwas angerostetes, altes und dreckiges Zimmer. Dies wurde nur von der toten Kakerlake im Bad getoppt, naja es war wenigstens billig, jedoch war ich nicht gerade in Feierlaune und ging einfach angenervt in die Stadt, da ich noch einige Sachen erledigen musste und ich eh nichts besseres vor hatte. Dabei bemerkte ich schon vom Weiten die zahlreichen Indiebands und Sänger, die mitten auf der Queen Street, also der Einkaufsstraße, auftraten und alle sehr gut klangen. So verbrachte ich den Vormittag damit, in verschieden Handyläden zu laufen und einen Bankaccount bei der "Commonwealth" einzurichten. Da ich ein deutscher Jung bin, wurde ich auch direkt von Mister Dyrlan auf das Thema Fußball angesprochen und er erklärte, dass für ihn Deutschland ein ganz klarer WM-Favorit sei. Daraufhin setzte ich mich dann erneut völlig erschöpft auf den King George Square um über mein weiteren Tag nachzudenken. Nach reiflicher Überlegung und einer gewissen Ratlosigkeit, ging ich einfach in den botanischen Garten und von dort auch fast direkt wieder zurück, da es mir da auch nicht gefiel.
Was  soll ich jetzt tuen? 
Während ich auf meiner Bank an der City Hall saß, bemerkte ich, dass neben mir ein Deutsche saß, die wahrscheinlich gerade mit ihren Eltern "skypede". Sie war wahrscheinlich in meinem Alter, Blond und war bestimmt ebenfalls eine Backpackerin.
Aufgrund meines recht langweiligen Tages, beschloss ich einfach dem Beispiel meines Kollegen von Gestern zu folgen und wartete ab bis die Backpackerin Fertig mit telefonieren war und sprach sie an. So die typischen Fragen: Wie findest du Brisbane? Was machst du hier? ... Es stellte sich heraus, dass das Mädchen Anna heißt und aus der Nähe von Köln kommt. Sie ist auch keine richtige Backpackerin, sie startete als AuPair und möchte danach Work&Travel machen. So redeten wir den ganzen Abend über unseren Aufenthalt in Brisbane und Australien, dass sie hier in Brisbane nur Urlaub machte, über unsere Erfahrungen mit den Australiern und unseren weiteren Plänen. Wir verstanden uns sofort gut und so lud ich sie auf einem Kaffee ein. Denn tranken wir entspannt auf dem Weg zurück zu ihrem Hostel. Nach einem schönen Abend verabschiedeten wir uns vor ihrem Hostel und tauschten Kontaktdaten aus, man weiß hier ja nie, wann man sich nochmal sieht.
Zurück in meinem Hostel begrüßte ich in meinem Zimmer zwei neue Reisende, natürlich Deutsche... maaaaaaaaaaan! Allerdings waren Romina und Frederik zwei sehr angenehme Roommates, beide kommen aus der Gegend um Hannover und waren ein sehr ungleiches Reisepaar- kein Paar!- ganz wichtig. "Fred" war ein schlacksiger, fast muskelloser, großer Lockenkopf der eher einem Geek oder Nerd ähnelt, der jedoch über seine Wirkung auf andere Bescheid weiß und kein Problem damit hat. Romina dagegen war ein Mädchen, dass man früher in der Schule gerne neben sich sitzen lassen würde. Man kann viel mit ihr lachen, dummes Zeug anstellen und einfach Spaß haben. Diese Zimmergenossen besserten meine Meinung über das Zimmer auf und machten die nächsten Tage im Hostel sehr angenehm.

Tobi ist da! Wer ist Tobi? Tobias ist ein guter Freund aus Mönchengladbach und gehört zu meinem engen Freundeskreis. Er ging auch auf mein ehemaliges Gymnasium und machte ein Jahr vor mir Abi. Durch Zufall starten wir in der gleichen Stadt zur gleichen Zeit, haben aber zwei völlig unterschiedliche Reisepläne. Ich bevorzuge aus Kostengründen den Bus, während er ein eigenes Auto kaufen wird um damit von Stadt zu Stadt zu fahren. 

Der Tag war allerdings nicht besonders aufregend. Wir trafen uns am Square, denn da konnte man diesen "big german fridge", wie ihn eine Airlinemitarbeiterin taufte, nicht übersehen. Ich zeigte ihm die Stadt, und wir aßen zusammen leckeres Dinner und tranken ein kühles Bier... Ahhhh, ein Stück Heimat. 
Auch am nächsten Tag liefen wir zusammen durch die Stadt und regelten verschiedene Dinge und aßen ausgiebig, Sparen ist uns noch nicht in den Sinn gekommen. Anschließend verbrachten wir den Abend in Tobis Hostel- Bunk Backpackers. Dieses Hostel ist deutlich größer als meins und bieten neben günstigen Essensangeboten auch einen Pooltisch und allerlei Partyveranstaltungen. Wir gönnten uns also am "Torta Tuesday" eine Torta, jedoch wussten wir auch nicht was das ist, aber hey, es war billig und es gab ein gratis Corona. 
Dabei guckten wir bei der Poolcompetition zu, einer lächerlichen Version von Billiard, da haben diese Banausen doch tatsächlich nur einen englischen Pooltisch, heißt: kleine Kugeln und nur rote und gelbe. Die Regeln: Im K.O-System spielen 2 Spieler gegeneinander, welcher von beiden kann in 1. Minute mehr Kugeln einlochen. Sagte ich schon, dass das Lächerlich ist. Da versauen die Engländer auch noch den Billiardsport.
Wir wendeten uns ab und setzten uns an den Tisch mit ein paar Mädchen, die Tobi schon kennen gelernt hat. Jacqueline aus der Nähe von München, Lorena aus der Nähe von Hannover und Deborah, keine Ahnung wo sie herkam. Wir lernten uns kennen und nutzten direkt ausgiebig die Happy Hour, wobei man wissen muss, dass Alkohol hier sehr teuer ist. Es folgte ein Karaokewettbewerb an dem nur Jacqueline teinahm, da die anderen Zettel komischerweise verschwunden sind- wahrscheinlich der Wind. So gab wenigstens Jacqi, mit ihrer engelsgleichen Stimme, einen zum Besten. Währenddessen widmeten wir( Tobi& Ich) uns dem Alkohol, die Happy Hour war längst vorbei aber dass war uns scheißegal! Wir hatten den perfekten Pegel für die anschließende Party, denn zu einem Techno/Hip- Hop/House- Mix konnten wir perfekt abzappeln. Ich habe selten in FlipFlops gefeiert und dann auch noch nicht so gut. Danach hatten wir noch ein langes Gespräch zu dritt mit Jacqueline, wobei wir mehr als einmal ihren bayrischen Akzent nacharmten. Schmaaaarn!

Anschließend nutzen wir den Mittwoch um Jacqe die Stadt zu zeigen, zusammen zu kochen... und um auszunüchtern...


Heute, also Freitag, hatten wir deshalb keine Lust auf Feiern. Nachdem ich in Tobis Hostel gewechselt bin, gingen wir in die Stadt und ich buchte meine 5-Tages-SurfAdventure für 680 AU. Dollar. Eine Menge Geld, aber ich glaube es lohnt sich und ich werde mich um eine besondere Erfahrung bereichern. Im Preis inbegriffen sind 5 Tage Surfen, 5 Nächte im Hostel und gratis Essen. Ich buchte das Komplettpaket, da ich einfach denke, dass ich dadurch eine geschlossene Gruppe kennen lerne werde. Wir buchten bei einem Deutschen, der vor 4 Jahren nach Brisbane ausgewander war, dieser hat uns auch gleich Reiserouten empfohlen und über Sehenswürdigkeiten informiert. Danach gingen wir zurück in die Stadt und trafen Sarah. Ebenfalls eine Freundin aus meiner Stufe, die bei einer Gastfamilie wohnt und bald ein 3-Monats-Praktikum in Brisbane beginnen wird. Doch am wichtigsten- Sie brachte mir meine Kopfhörer die mir im Auto aus der Tsche gefallen sind... Achja, und meine Visacard. Anschießend zeigten wir auch Sarah die Stadt, gingen mal da lang, mal hier lang und redeten viel über unsere Reise. Ich verbringe jetzt noch das Wochenende in Brisbane und mache mich Montag auf den Weg nach Byron Bay "Surfers Paradise"! 



Brisbane River und City





Street Beach


King George Square

Brisbane City Hall

Stammplatz am King George Square

Sarah und Tobi